Veranstaltungen

Hier informieren wir über aktuelle und vergangene Veranstaltungen im Rahmen oder in Anlehnung an das Projekt.


ie.talks

Am Mittwoch, 10. Oktober 2012, 16:00-18:00 Uhr
Im Alois-Wagner-Saal im C3-Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "ie.talks" des Instituts für Internationale Entwicklung der Universität Wien werden Gerald Faschingeder und Sebastian Howorka vom Paulo Freire Zentrum die Ergebnisse des Projekts "Ungleiche Vielfalt" vorstellen.





Die Fragmentierung der migrantischen Bildungsläufe

Am Dienstag, 6. November 2012, 18:00-20:30 Uhr
Im Alois-Wagner-Saal im C3-Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien


Eine Veranstaltung von

    Paulo Freire Zentrum

    Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung ÖGPB

Die Volksschule wurde für das Volk konzipiert - eine als einheitlich gedachte Gruppe, die im Rahmen des Nationswerdungsprozesses der europäischen Nationalstaaten nach und nach nicht zuletzt durch die Volksschulen hergestellt wurde. Die nach Ende des Kalten Krieges auf globaler Ebene stark zugenommenen internationalen Migrationsströme haben das "Volk" in den Volksschulen wieder sehr bunt gemacht: Eine einheitliche kulturelle Gruppe an SchülerInnen findet sich heute eher in den Abwanderungszonen der globalen Migration, so etwa in der serbischen Vojwodina, einst Region großer sprachlicher Vielfalt, als in den Zentren der Zuwanderung, wie Paris, Berlin oder Wien. Dort ist kulturelle Heterogenität zum schulischen Normalfall geworden.

Doch die Erfahrung der Migration bedeutet mitunter auch einen Bruch in der eigenen Biographie. Bildungsübergänge fallen tendenziell jenen schwerer, die einen Migrationshintergrund haben. So bleiben MigrantInnen und deren Nachkommen in Bildungsläufen hängen, die kaum einen gesellschaftlichen Aufstieg erlauben.

Dies wird im öffentlichen Diskurs dann als Beleg dafür genommen, dass MigrantInnen in Parallelgesellschaften leben. Es ist aber die Frage zu stellen, welche Gesellschaft sich wem gegenüber "parallel" verhält und ob nicht das formelle Bildungssystem eine unrühmliche Rolle in der Zuweisung gesellschaftlicher Positionen übernimmt.

Vortrag von Erol Yildiz, Univ.-Prof. an der Universität Klagenfurt, Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung.

Kommentare von:

- Ariane Sadjed, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der ÖGPB

- Sebastian Howorka, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Paulo Freire Zentrums

Danach Podiums- & Publikumsdiskussion

Moderation: Hakan Gürses, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der ÖGPB

Anschließend Getränke und kleine Snacks.

Wir ersuchen um Anmeldung hier ...





Bildung & Migration

Am Mittwoch, 7. November 2012, 9:00-12:30 Uhr
Im Audre Lorde Studio im C3-Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien

Ein Workshop von
    Paulo Freire Zentrum
    BAOBAB - Globales Lernen

Viele junge Menschen mit migrantischem Hintergrund schaffen es nicht, die Hürden des Bildungssystems zu nehmen; abgebrochene Bildungswege führen zu einer fragmentierten Biographie, wenn sie durch lange Zeit der Arbeitssuche, mehrfache Umorientierungen und andere Brüche fortgesetzt werden.

Wie lässt sich dies verhindern? Ausgehend von den Forschungen Erol Yildiz und den Beobachtungen im Projekt "Ungleiche Vielfalt" des Paulo Freire Zentrums werden im Rahmen des Workshops Erfahrungen, Konzepte und Ideen ausgetauscht und diskutiert, die zu einer veränderten Praxis führen können.

Wir ersuchen um Anmeldung hier ...




Vergangene Veranstaltungen:



Projektpräsentation Ungleiche Vielfalt

Am Freitag, 11. November 2011, 10:30-12:00 Uhr

In der KMS 18, Schopenhauerstr. 79, 1180 Wien

 

Die Ergebnisse der zweiten (und letzten) Forschungsphase im Sommersemester 2011 sowie die vorläufigen Erkenntnisse aus dem Projekt wurden im Rahmen einer Projektpräsentation vom Projektteam sowie beteiligten SchülerInnen und Studierenden vorgestellt.

Im Anschluss gab es bei einem kleinen Buffet die Möglichkeit zum Gedankenaustausch. 

 

Dokumentation der Veranstaltung:

Bericht über die Projektpräsentation "Ungleiche Vielfalt"


Programm


10:30-10:40    Begrüßungsworte
Dir. Erika Tiefenbacher KMS 18
Dir. Karin Lobner-Schatzl BG 18

10:40-10:50    Das Projekt Ungleiche Vielfalt: Ein kurzer Rückblick

10:50-11:05    Filme, Website und Publikationen: Eine Bestandsaufnahme

11:05-11:15    Forschungsforum und Seminar: Die Highlights des Sommersemesters

11:15-11:30    Präsentation der Forschungsgruppe Schwule Schule

Sebastian Howorka WU Wien


11:30-11:40    Präsentation der Diplomarbeit
Die berufliche Mobilität junger MigrantInnen in Wien
Christine Schwarzgruber Universität Wien

11:40-11:50    Ein Ausdruck der Vielfalt: Die Satellitenprojekte

11:50-12:00    Ein Ausblick: Wie geht es weiter?


Moderation: Gerald Faschingeder, Paulo Freire Zentrum

Für mehr Details siehe:  Einladung_Projektpraesentation_inkl_Programm.pdf  (183.50 KB) 


 




Vielfalt und Ungleichheit verstehen Eine Wissensallianz präsentiert sich.

Mo, 9. Mai 2011

17.00 -19.00 Uhr

Bezirksvorstehung Währing

Martinstraße 100

1180 Wien

 

Ungleiche Vielfalt: Vielfalt der Kulturen Ungleiche Stadt ist ein Sparkling Science-Projekt zur Förderung der Zusammenarbeit von Schule und Wissenschaft. Das Projekt ist eine Wissensallianz, in der ForscherInnen, SchülerInnen, Studierende und LehrerInnen zusammenarbeiten. Diese Lern- und Forschungspartnerschaft sucht nach einem besseren Verständnis darüber, wie Jugendliche soziale Ungleichheit und kulturelle Vielfalt in Städten erleben und damit umgehen. Das Außergewöhnliche in diesem Projekt ist die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Schultypen einer Kooperativen Mittelschule und eines Gymnasiums.


Programm der Veranstaltung

17.00        Begrüßungsworte von Bezirksvorsteher Karl Homole 

17.15        Projektleiter Andreas Novy: Ungleiche Vielfalt ein ungewöhnliches Projekt.

17.40        Professor Manfred Lueger: Vielfalt und Ungleichheit verstehen was das Kleine im

                Großen bringt. 

18.15        Diskussion

18.45        Reflexionen von vier SchülerInnen     

 

Hier finden Sie die Einladung zur Veranstaltung:

 Programm_Bezirksvorstehung.pdf  (346.80 KB) 
   

Dokumentation der Veranstaltung:

Vielfalt der Kulturen Ungleiche Stadt: Eine Wissensallianz präsentiert sich


 

 



 

 

Wissenschaft - Hauptschule: Eine Begegnung? (22. November 2010)

Montag, 22. November 2010, 19.00 Uhr
Ort: Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Wissenschaft und Schule sind voneinander getrennte soziale Systeme, die unterschiedliche Formen des Wissens nutzen, verhandeln und produzieren. Bezugsgruppen, Rahmenbedingungen und Legitimationserzählungen unterscheiden sich grundlegend, und doch gibt es Verbindungslinien und Austausch. Wenn sich nun WissenschafterInnen daran machen, die soziale Welt von Jugendlichen gemeinsam mit diesen zu erkunden, kommt es zu einem komplexen Prozess des Wissensaustausches und der Wissensproduktion.

Seit Oktober 2008  besteht das vom Wissenschafts- in Kooperation mit dem Unterrichtsministerium geförderte Programm Sparkling Science. Mehr als 7.100 SchülerInnen arbeiten mit 370 WissenschafterInnen in ca. 60 Projekten aus allen Bereichen der Forschung zusammen. SchülerInnen nehmen dabei nicht nur die Rolle von ZuschauerInnen ein, sondern bearbeiten aktiv und eigenständig Teilbereiche der Forschung. Ziel ist es, Forschungsgeist, Kreativität und Motivation von Jugendlichen zu wecken und damit Forschung mit Nachwuchsförderung zu verbinden.

Nur wenige der geförderten Projekte arbeiten mit Hauptschulen bzw. Kooperativen Mittelschulen (KMS) zusammen. Lassen sich die ambitionierten Ziele von Sparkling Science auch in einem schulischen Kontext erreichen, der von Migration, Sprachenvielfalt und sozialer Benachteiligung geprägt ist? Welche Erfahrungen machten die ForscherInnen in der Zusammenarbeit mit 10-14jährigen? Welches Interesse haben die beteiligten Schulen daran? Wie damit umgehen, dass das System der getrennten Schultypen im Bereich der Mittelstufe die soziale und kulturelle Distanz vertieft?

Diese Fragen werden besonders bedeutsam im Hinblick auf die Frage nach der Art des Wissens, das in solchen Prozessen zirkuliert. Nicht das konventionelle schulische Wissen erweist sich als Schlüssel zur Erfahrungswelt der Jugendlichen, sondern die Perspektiven der Jugendlichen selbst, die die Wirklichkeit oft anders als die offiziellen Lesarten der Institutionen interpretieren, manchmal gar dazu quer zu liegen scheinen.
Für transdisziplinäre Forschung könnte dieses Wissen das entscheidende sein.

Zwei Forschungskooperationen wollen an diesem Abend laut über ihre Erfahrungen nachdenken:

    tricks of the trade

Seit Herbst 2008 wurden in einem zweijährigen gemeinsamen Forschungsprojekt SchülerInnen mit wissenschaftlichem Arbeiten und qualitativer Feldforschung vertraut gemacht. Die eigene Schule, die Lebenswelt und Interessen der SchülerInnen wurden gemeinsam unter einem soziologischen Blickwinkel betrachtet. Das Wissenschaftsbüro Science Communications Research arbeitet mit der KMS Pfeilgasse 42b, Wien 8, zusammen.

    Vielfalt der Kulturen - Ungleiche Stadt

Das Projekt, transdisziplinär und international angelegt, läuft sei Jänner 2010 und untersucht kulturelle und sozioökonomische Vielfalt und Ungleichheit anhand der räumlichen, geschlechterspezifischen und sozialen Alltagsstrategien von Mädchen und Buben in einem durch Migrationserfahrungen geprägten städtischen Milieu. WissenschafterInnen der WU Wien und das Paulo Freire Zentrums arbeiten mit der KMS Schopenhauerstraße 79, Wien 18, zusammen.

mit Beiträgen von
    Andreas Novy, Projektleiter "Vielfalt der Kulturen - Ungleiche Stadt", a.o. Univ.-Prof. WU Wien
    Veronika Wöhrer, Projektleiterin "tricks of the trade", wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Freiburg, Lektorin an der Universität Wien

Kommentare:
    Dagmar Schulz, HS-Lehrerin an der KMS Pfeilgasse
    Gerda Reißner, Lehrerin der KMS 18, Schopenhauerstraße 79
    Ines Garnitschnig, Sparkling Science Projekt trafo.K

Moderation: Gerald Faschingeder

Anschließend Diskussion.

Hier die Einladung als pdf:  Veranstaltung im Depot_Werbeblatt.pdf  (241.75 KB) 

Dokumentation der Veranstaltung:

Wissenschaft Hauptschule: eine Begegnung?






 

Transdisziplinäres Symposium: Soziale Ungleichheit und kulturelle Vielfalt in Europäischen Städten (14./15. Oktober 2010)

Eine Veranstaltung im Rahmen der Projekte Social Polis und Ungleiche Vielfalt


Europäische Städte stehen durch zunehmende soziale Ungleichheit und kulturelle Vielfalt vor großen Herausforderungen. Mechanismen, die Gesellschaft organisiert und sozialen Zusammenhalt in Städten ermöglicht haben, verlieren an Einfluß und werden in Frage gestellt.

Das komplexe Zusammenspiel von städtischer, nationaler, europäischer und globaler Ebene, verstärkt durch die derzeitige Wirtschaftskrise, lässt lokale AkteurInnen diese Herausforderungen besonders spüren.


Welche Art von Wissen und Kooperationen brauchen lokale AkteurInnen, um handlungsfähig zu sein und die Entwicklung europäischer Städte aktiv zu gestalten? Welche Rolle kann Forschung dabei spielen und wie müssen Kooperationen zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft künftig gestaltet werden, um durch gesellschaftlich relevantes Wissen, Handeln zu ermöglichen?


In diesem Sinne verstehen wir Transdisziplinarität als eine Ausrichtung und Organisationsform von Forschung, die nicht nur unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen miteinander verbindet, sondern auch über die Grenzen der Wissenschaft hinausgeht und die Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe mit der Praxis sucht.

Das Symposium diskutiert diese Fragen anhand von Beispielen aus der transdisziplinären Forschung an der Schnittstelle Stadtentwicklung, Bildung und Transkulturalität.

 

Ort: C3 Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien

Zeit: 14.Oktober 2010 12.00 Uhr bis 15.Oktober 2010 15.30 Uhr

Alle Details und das genaue Programm finden Sie in der Einladung:
 TS_Einladung_Transdisziplinaeres_Symposium.pdf  (139.57 KB) 


Dokumentation des Symposiums:


Soziale Ungleichheit und kulturelle Vielfalt in europäischen Stadten (Vortag Andreas Novy, Projektvorstellungen Social Polis und Ungleiche Vielfalt))

Transdisziplinäres Symposium: JungforscherInnen und ihre Projekte (Vorträge von drei DiplomandInnen des Projekts Ungleiche Vielfalt)

Ethnische und soziale Segregation in Berlin
(Vortrag Christine Baur)

Podiumsdiskussion: Transdisziplinarität - Quo Vadis (mit Celine Loibl, Alexander Hamedinger und Petra Dannecker)

 

 



 

 

Projektpräsentation "Ungleiche Vielfalt" (8. Oktober 2010)

Im Projekt Ungleiche Vielfalt arbeiteten dieses Sommersemester ForscherInnengruppen aus Studierenden und SchülerInnen mit der Methode des Forumtheaters und des wissenschaftlichen Interviews an Themen wie Zukunftsvorstellungen von Jugendlichen, virtuelle Mobilität im Internet und Gestaltung von öffentlichen Räumen.

Im Rahmen einer kleinen Feier soll diese erfolgreiche Arbeit im Herbst mit einer Präsentation von Ergebnissen durch Studierende und SchülerInnen ausklingen.


Ort: Bundesgymnasium 18, Klostergasse 25, 1180 Wien

Zeit: Freitag, 8. Oktober 2010, 11.00 bis 12.30 Uhr,


 Einladung_Projektpraesentation_8. Oktober 2010.pdf  (180.35 KB) 

Dokumentation der Präsentation:

Erste Ergebnisse des Projekts Ungleiche Vielfalt





 

Dialogabend Vielfalt der Kulturen Ungleiche Stadt

am Di, 9. März 2010, 18:00
in der Kooperativen Mittelschule KMS 18, Schopenhauerstraße 79, 1180 Wien

Die Kooperative Mittelschule Schopenhauerstraße (KMS18) ist ein Ort kultureller Vielfalt. Hier leben, lernen, lachen und streiten SchülerInnen aus vielen unterschiedlichen Kulturkreisen miteinander.

Mit:

Rüdiger Teutsch
Leiter der Abteilung "Migration, interkulturelle Bildung und Sprachenpolitik" im Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur.

Murat Süsoy

Schulexperte, Vertreter der türkischen Muttersprachenlehrer in Wien

Moderation:
Andreas Novy
Wirtschaftsuniversität Wien, Paulo Freire Zentrum

Nicht allen Kindern und Jugendlichen stehen die gleichen Entwicklungschancen offen. Gerade im Bildungsbereich zeigen sich vermehrt Tendenzen der sozialen Polarisierung. Der OECD Bericht 2009 für Österreich weist auf einige Schwachstellen im hiesigen Schulsystem hin. Kindern aus sozial benachteiligten und migrantischen Familien wird der Zugang zu Bildung oft erschwert.

Rüdiger Teutsch stellt die bildungspolitischen Empfehlungen der OECD zur sprachlichen und kulturellen Diversität vor. Murat Süsoy bringt Überlegungen aus der Sicht des Interkulturellen Lernens ein. Folgenden Fragen wird nachgegangen:

  • Was bedeutet kulturelle Vielfalt für den Schulalltag?
  • Wie zeigt sich soziale Ungleichheit bei Jugendlichen?


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