Forschungslabs

Im Rahmen des Projekts fanden zwei Forschungslabors statt, jeweils im März 2010 und 2011 zum Auftakt der Lehrveranstaltungen. An diesen jeweils zweitägige Veranstaltungen konnten sich SchülerInnen der beiden Schulen in Österreich, Studierende, DiplomandInnen und interessierte LehrerInnen mit Grundlagen und Methoden der qualitativen Sozialforschung vertraut machen - wobei besonderes Augenmerk auf nicht-verbalisierte Methoden gelegt wurde, um sprachliche Grenzen aufzuweichen. Die Forschungslabors wurden von den wissenschaftlichen Leitern und Mitarbeiterinnen bzw. extern hinzugezogenen ExpertInnen betreut.
Ziel der Forschungslabs war es, die SchülerInnen und Studierenden mit einer Methode vertraut zu machen, die sie in weiterer Folge in den Forschungsteams zur Bearbeitung ihrer Fragestellung verwenden können.


 

Forschungslab vom März 2011

Das zweite Forschungslab fand am 28. und 29. März 2011 im Centrum3 in der Sensengasse statt. Das Setting war gegenüber dem vorherigen Jahr dahingehend geändert, dass nun doppelt gemischte Forschungsteams gebildet wurden - Studierende, SchülerInnen der KMS und SchülerInnen des Gymnasiums sollten gemeinsam ein Forschungsprojekt durchführen. Dafür war anfangs eine ausführliche Kennenlern-Phase vorgesehen, ehe sich die Forschungsteams rund um die Themen bildeten, die von den BG-SchülerInnen schon vorbereitet worden waren. Die restliche Zeit ging es für die Forschungsteams darum, von einem eher abstrakten Thema zu einer konkreten und handhabbaren Forschungsfrage samt Zeitplan und Aufgabenteilung zu kommen. Begleitet wurde das Forschungslab wie üblich von den ProjektmitarbeiterInnen, die versucht haben, diesen wissenschaftlichen Prozess möglichst so aufzubereiten, dass alle Altersgruppen mitkönnen.

Mehr Infos und Fotos vom Forschungslab 2011 findest du hier...

 


 

Forschungslab vom März 2010

Das erste Forschungslab fand zweigeteilt mit den Schwerpunkten Sprache und Theater statt. In den Forschungsteams fanden die Studierenden entweder mit SchülerInnen der KMS, oder des Gymnasiums zusammen - und konnten sich jeweils entscheiden, ob sie mit Sprache - also vor allem Interviews - oder mit Methoden des Theaters der Unterdrückten arbeiten wollen. Auch wenn letztere im wissenschaftlichen Kontext eine noch eher unübliche Form der Forschung darstellen, ist ihr Potential doch ziemlich beachtlich - das konnten die Forschungsteams unter der Leitung der Theaterpädagogin Margarethe Meixner im Forschlab "Theater" am 22. und 23. März selbst erfahren (mehr dazu hier und hier). Weniger "exotisch" aber nicht minder spannend war das Forschungslab "Sprache" am 25. und 26. März, wo es um fragen, hören und verstehen im Kontext von Interviews ging (mehr dazu hier und hier).

 


 

Die Forschungslabs in Bildern



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