Seminararbeiten

Die Forschungsteams, bestehend aus StudentInnen und SchülerInnen der KMS 18 und des BG 18 sind das Herzstück dieses Projekts. Sie haben die Aufgabe in einem Semester ein kleines Forschungsprojekt eigenständig durchzuführen. Die Ergebnisse dieser Forschungsprojekte werden dann in Seminararbeiten veröffentlicht. Auf dieser Seite finden Sie die spannendsten Seminararbeiten.



Seminararbeiten des Sommersemesters 2011:



 

Fremdbilder im Wiener Gemeindebau

Die Forschungsgruppe ging in den Gemeindebau Lindenhof im 18. Bezirk, um herauszufinden, welche Bilder sich die BewohnerInnen von Anderen machen, insbesondere von Menschen mit Migrationshintergrund. In ihrer Arbeit erklären sie, wie diese Fremdbilder mit den Bildern zusammenhängen, die man von sich selbst hat und wie die so genannten "Fremden" mit Zuschreibungen, Vorstellungen und Vorurteilen umgehen. Die SchülerInnen und StudentInnen haben gemeinsam viele Interviews mit BewohnerInnen geführt und es dadurch geschafft ein facettenreiches Bild des Wiener Gemeindebaus fernab von allen Klischees zu zeigen.

 SA_Fremdbilder_im_Gemeindebau.pdf  (239.29 KB) 
 

 

Schwule Schule

Homosexualität in der Schule zu thematisieren oder die eigene Homosexualität in dieser Institution offen zu leben, dürfte weiterhin nicht ganz so einfach sein. Zu diesem Schluß kommen die jungen ForscherInnen in diesem Team, das sich den Umgang mit dem Thema der Homosexualität in der Schule angeschaut hat. Sie erforschten, ob die Schule die Einstellungen junger Menschen zu Homosexualität beeinflusst und wenn ja, wie. Das Team hat sowohl eine quantitative Erhebung in der KMS 18 und dem BG 18 gemacht als auch narrative Interviews und eine Gruppendiskussion. Die Seminararbeit wird erklären, ob die Eltern oder die LehrerInnen mehr Einfluss auf die Meinungen junger Menschen haben, ob Burschen oder Mädchen, junge oder ältere Jugendliche eine offenere Einstellung gegenüber Homosexualität haben und vieles mehr.

 SA_Schwule_Schule.pdf  (966.59 KB) 

 

Gelebte Geschlechterrollen in der Schule

Werden trotz aller Fortschritte im Thema der Gleichbehandlung in österreichischen Schulen Mädchen noch immer anders behandelt als Burschen? Wie erleben das die SchülerInnen und wie erklären die LehrerInnen ihr Verhalten? Das sind Fragen, denen dieses Team in ihre Forschung auf den Grund geht. Über qualitative Interviews und Beobachtungen analysieren sie, wie Mädchen und Burschen in der KMS und dem BG behandelt werden, welche Unterschiede es dabei gibt und welche Gründe dahinterliegen.

 SA_Geschlechterrollen.pdf  (152.74 KB) 


 



Seminararbeiten des Sommersemesters 2010

zum Thema "soziale und räumliche Mobilität"


 

 

Virtuelle Räume im Kontext von Identität und physischen Räumen

In diesem Forschungsteam untersuchten zwei StudentInnen mit SchülerInnen des BG 18 virtuelle Räume wie Facebook, Twitter und youtube. Sie haben erforscht, welchen Einfluss virtuelle Mobilität und die Interaktionen in diesen Räumen auf die Identitätsentwicklung bei jungen Menschen haben. Sie verbinden Theorien zu Identität mit Überlegungen zu sozialen, physischen und virtuellen Räumen und einer empirischen Analyse anhand von Interviews und Facebookanalysen.

 SA_Virtuelle Mobilitaet.pdf  (207.85 KB) 


Abenteuer Theater

In Folge des Forschungslabs Theaterwelten beschäftigte sich diese Studentinnengruppe mit der Methode des Theaters der Unterdrückten nach Augusto Boal. Mit einer Gruppe von KMS SchülerInnen behandelten sie das Thema erlebte Ungleichheit im eigenen Lebenskontext und erarbeiteten am Beispiel der Schulprojektwoche, wie SchülerInnen mit ökonomischer Ungleicheit in ihrem Alltag umgehen und welche Strategien sie wählen, um finanzielle Armut zu verbergen. Theoretisch verbinden sie ihre Arbeit mit dem Modell des sozialen Raums von Bourdieu.
 SA_Abenteuer_Theater.pdf  (288.24 KB) 

 

 

 


Seminararbeiten des Sommersemesters 2009

(im Rahmen des Vorgängerprojekts "Hauptschule trifft Hochschule" verfasst)



 

Die heiße Spur

Der Fokus dieser Seminararbeit liegt darauf zu eruieren, ob es eventuelle Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen in der Freizeitgestaltung gibt und worauf diese zurückzuführen sind. Welche Faktoren dabei eine Rolle spielen, welche
Aufgabe die Geschlechterforschung diesbezüglich hat und welche bisherigen Erkenntnisse es zu geschlechtsspezifischem Freizeitverhalten gibt.
Die Arbeit behandelt weiters die Frage, welchen Stellenwert die einzelnen Tätigkeiten im Leben der Jugendlichen haben und nicht lediglich, wie viel Zeit sie damit verbringen. Diese Fragen wurde gemeinsam mit den Jugendlichen bearbeitet mit einer Methode, die die Möglichkeit eröffnet auf Themen einzugehen, die im Laufe der Forschung von den Jugendlichen selbst kamen.

 SA_Die_heisse_Spur.pdf  (360.12 KB) 

 

Girls Power II

In der vorliegenden Seminararbeit wird ein Forschungsprojekt im Rahmen einer Kooperation zwischen der Kooperativen Mittelschule Schopenhauerstraße (KMS18) und der Wirtschaftsuniversität Wien beschrieben. In einem qualitativen Forschungsansatz, wurden Barrieren für Mobilität einer Gruppe von sechs Mädchen aus der 3. Klasse mit vielfältigem kulturellem Hintergrund untersucht.
Die Fragen, die diese Forschung bearbeitet sind: Wie erleben die Schülerinnen der KMS 18 die Stadt Wien? Wie viel Mobilität haben die Mädchen in ihrem Alltag, wie viele Möglichkeiten, eigenen Interessen auch im wortwörtlichen Sinne nachzugehen und bestimmte Orte aufzusuchen? Wo liegen ihre Interessen in der Freizeitgestaltung?

 SA_GirlsPower2.pdf  (329.38 KB) 

   

Schubertparkgruppe

Als Thema hat sich die Forschungsgruppe speziell für die Konfrontationen mit Rassismus im alltäglichen Leben in Parkanlagen im 18. Bezirk (Schubertpark) in Wien entschieden. Aufgrund eines Gespräches mit einer Lehrkraft der KMS 18 im Zuge eines Schulbesuches wurde die Forschungsgruppe auf dieses Thema aufmerksam gemacht. In dieser Unterhaltung erzählte die Lehrerin, dass die Kinder mit Rassismus am ehesten in Parkanlagen und in Gemeindebauten in Berührung kommen. Ob und auf welche Weise Kinder in Parkanlagen von Rassismus betroffen sind, wird in dieser Seminararbeit überprüft.  Die Forschungsfrage lautete: Inwiefern wirkt Rassismus in öffentlichen Parkanlagen? anhand des Beispiels des
Schubertparks in Währing

 SA_Gruppe_Schubertpark.pdf  (1.55 MB) 

 

Space invaders

Das Interesse dieser Seminararbeit ist der Zusammenhang zwischen (Handlungen der) Individuen und dem öffentlichen Raum und damit die Frage, in welcher Weise sie aufeinander einwirken. Um zu untersuchen, wie öffentlicher Raum entweder zu Integration oder zu Exklusion beiträgt, also wie Dialog und Konflikt, die Kernthematik dieser Arbeit, im öffentlichen Raum auftreten, erfolgt eingangs eine Definition der zentralen Begriffe, um in einem nachfolgenden Schritt einen Überblick der Forschungsthematik darzustellen. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Untersuchung der  Lebensräume der FoschungspartnerInnen, SchülerInnen der KMS, welche als AlltagsexpertInnen am Forschungsprozess teilhaben. Die bearbeiteten Forschungsfragen lauten: Trägt der ausgewählte öffentliche Ort zu Dialog oder Konflikt zwischen Menschen bei? Hat er eine Integrationsfunktion zwischen unterschiedlichen sozialen Gruppen?

 SA_Space_Invaders.pdf  (1.83 MB) 

 

Wohnst du noch oder lebst du schon?

Diese qualitative Arbeit wird sich mit der Verbindung zwischen privaten Wohnverhältnissen und gesellschaftlichen Wohnrealitäten beschäftigen. Unser spezielles Interesse besteht darin, den Zusammenhang zwischen realen Wohnbedingungen und den von den zuständigen Behörden gesetzlich vorgeschriebenen oder vom städtischen Wohnbau geplanten Wohnräumen am Beispiel des Gemeindewohnbaus und dessen Betreuung in Wien zu erforschen.
Durch Fotographien, die von den Kindern erstellt wurden, deren Erzählungen und Diskussionen in der Gruppe, werden die verschiedenen Aspekte der Arbeit behandelt: Wie sind die privaten Wohnverhätlnisse? Wie ist der IST-Zustand des Wohnens? Welche gesellschaftlichen Bedingungen werden an das Wohnen gestellt? Wie sehen die SchülerInnen ihr Wohnen, wo bleiben Wünsche offen, werden Veränderungen angestrebt? Wie sähe der SOLL-Zustand des Wohnens aus? Ergibt sich, im Vergleich der verschiedenen Aspekte, ein harmonisches Zusammenspiel oder eröffnet sich ein Feld geprägt von Konflikt und Auseinandersetzung?

 SA_Wohnen.pdf  (820.63 KB)

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